ausstellung
plittersdorferstr. 133
heilwig johannsen-westerdorf - BÜHNENträume der 60er jahre
eröffnung: sonntag, 12. september 2010 - 15.00-18.00 uhr
dauer der ausstellung: 13. september bis 24.oktober 2010
neuerwerbungen - abt. junge
kunst plittersdorferstr. 133 - bonn/bad godesberg
die arbeiten sind ab sofort in der galerie zu sehen
weitere informationen gern über die galerie
ausstellung 2+1 -
plittersdorfer str. 133 - bonn/bad godesberg
malerei: keiko koana und silke
silkeborg
skulptur: hans-georg heinzel
17. mai-10.juli 2010
eröffnung: 16.mai 2010 14.00-17.00 uhr
zu den künstlern:
keiko koana: geboren 1979 tokio, japan
2009 diplom/meisterschüler - kunstakademie münster
die künstlerin knüpft in ihren arbeiten an ihre kulturelle heimat japan an,
in der die
tuschemalerei ihren ursprung hat(aquarell auf papier auf holz aufgespannt
-boxen) mit jedem farbauftrag entsteht etwas einzigartiges.
assoziative landschafts- und gedankenräume entstehen sozusagen als
momentaufnahme,
empfunden auch als nachklang oder in turbulenz. es ist eine malerei im schwebeszustand mit lyrischen anklängen, in der das
konkrete
und das abstrakte stets zusammenwirken. die betrachtung ihrer bilder
verbannt das thema
zeit und schafft raum für eine neue dimension.
silke silkeborg:
studium freie kunst - hfbk-hamburg bei werner büttner und norbert
schwontkowski
diplom februar 2010
Karl H. Ditze-Diplom-Preis 2010 der hfbk hamburg
die "nachtbilder" der künstlerin entstehen "live" vor ort.
die intention ihrer malerei beschäftigt sich mit der frage der grenzen der
darstellbarkeit.
ihr ist wichtig, das sichtbare bzw. das nichtsichtbare am motiv zu erfragen,
weil erst
dadurch alle facetten des "Nächtlichen" beachtung finden können.
malutensilien und eine benzinlampe sind ihr handwerkszeug für ihre nächtliche
arbeit.
silke silkeborg möchte die abstraktion nicht "erfinden" sondern "finden".
sie untersucht hierbei das allmähliche entschwinden des konkreten. darüber
hinaus untersucht sie, inwieweit in einer dunkel zu dunkel gehaltenen farbskala eine
differenzierte
farbigkeit möglich ist.
hans-georg heinzel:
1949 in wuppertal geboren
"grenzgänger zwischen zwei welten oder in zwei welten zu hause"
vor fast 20 jahren wurde die bildhauerei die "zweite welt"
als professor für biologie sind die welten der kunst und der
naturwissenschaft keineswegs antipoden, sondern habe viele gemeinsame
wurzeln.
die faszination liegt in der langsamkeit bei der umsetzung der idee in stein
und ist wesentlicher bestandteil des schaffensprozesses.
der künstler verzichtet komplett darauf, die ausgangsidee auf dem
skzizzenblock oder grafikcomputer umzusetzen. damit läßt er sich alle
möglichkeiten offen, während des prozesses die idee weiter zu entwickeln.
der auserwählte stein muß in seinen eigen-schaften,farbe und konsistenz,und
der polierfähigkeit geeignet sein für die realisierung der idee. fast immer
fällt die entscheidung zugunsten der gesteine, die die option zur
polierfähigkeit besitzen.
damit bietet sich zusätzlich zur dreidimensionalen formensprache der
skulptur die vierte dimension des haptischen. diese vierte dimension ist
auch das ringen um feine nuancen in der oberflächenbeschaffenheit. ziel ist
es, erkenntnis und assoziation dem betrachter der skulpturen zugänglich zu
machen. neugier und inspektion von details und das betrachten aus
unterschiedlichen perspektiven ist das begreifen der vierten dimension.
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